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#meetodc: Anja Gaßmann

Wer bist Du?
Ich bin Anja Gaßmann und seit März 2019 Operations Managerin bei odc. Seit 2011 lebe ich abgesehen von Zwischenstopps in Münster und Berlin in meiner Wahlheimat Hamburg. Eigentlich komme ich aus der Nähe von Weimar im schönen Thüringen. Nach meinem Masterstudium in Logistik war ich zwei Jahre bei Hermes Fulfillment, zwei Jahre im Innovations Management in der Logistik bei Zalando und nun bei odc.

Wie kamst Du zu odc und wann, was genau hat Dich bewegt zu odc zu gehen?
Als ich aus Berlin wieder zurück nach Hamburg zog, kam ich wieder mit Torben in Kontakt, den ich noch aus Hermes-Zeiten kenne, und wurde so auf odc aufmerksam. Beim ersten Gespräch vor Ort gefiel mir sofort die gute Stimmung auf den Fluren und die Möglichkeit sich mit sehr viel Freiraum selber einzubringen.

Was sind Deine Aufgaben als Operations Manager?
Ich kümmere mich im Operations Team um übergeordnete Projektthemen. Das Thema, das mich begleitet seit ich hier bin, ist die Erweiterung unseres Netzwerks um weitere Fulfillment Partner. Konkret heißt das, ich habe mir potentielle Partner angeschaut und die Anforderungen verglichen, mit dem ausgewählten Partner Vertragsverhandlungen geführt, Prozessworkshops navigiert, dann die Integration und die ersten Tests durchgeführt. Jetzt bin ich bereits auf der Suche nach neuen Partnern. Meine Kollegen übernehmen dann das Tagesgeschäft, von Nachverhandlungen und kaufmännischen Themen bis zum konkreten Austausch mit den Standorten wie zum Beispiel bei Problemen beim Wareneingang.

Neben den Operations-Themen hatte ich Lust an der Unternehmensvision und -strategie mitzuarbeiten und habe die Weiterführung des Thema OKRs (Objectives and Key Results) bei uns in Angriff genommen. Ich bin also zuständig für die Ausgestaltung des Frameworks und treibe das Thema Zielsetzung und OKR Culture voran. Seit knapp einem Jahr arbeiten wir mit OKRs und sind jetzt schon im fünften Set. Dazu passte auch das Thema Agile Coaching, in das ich mich gerade einlese und recherchiere, wie wir es umsetzen können.

Und was sollte man als Operations Manager für Eigenschaften mitbringen?
Bei odc: Eigeninitiative! Man hat die Möglichkeit hier sehr viel mitzugestalten, aber dafür muss man sich auch einbringen und überlegen wie. Beispielsweise kam es vor allem in den letzten Wochen durch das sprunghafte Wachstum unseres Gesamtvolumens durch Verzögerungen im Wareneingangsprozess. Mit dem Ziel, den Ablauf schneller und reibungsloser zu gestalten und Fehlerquellen im Vorhinein zu vermeiden, habe ich dazu ein kleines Projektteam ins Leben gerufen. Ich habe alle Themen gesammelt und ein Dokument zur Erleichterung eines fehlerfreien Ablaufs erstellt. Auf Kundenseite haben wir einen detaillierten Guide erstellt, um sie bei der korrekten Warenanlieferung zu unterstützen. Intern haben wir mit dem Tech Department und Customer Service die Prozessausgestaltung dahingehend optimiert, so wenig klärende Interaktion wie möglich mit den Kunden führen zu müssen.

Außerdem sollte man komplexe Problemstrukturen leicht erfassen und den Kern des Problems zur Behebung ausmachen können. Dies bezieht sich insbesondere auf Themen, die (in einem Standort) wiederkehrend sind. Als Arbeitserleichterung dokumentieren wir alle operativen Optimierungen. Auf diese Weise behalten wir das große Ganze im Blick und können priorisieren.

Was ist das Beste an Deinem Job?
Mir macht es besonders Spaß, dass ich mich neben dem Operations-Bereich noch mit den strategischen Themen rund um die OKRs und Agile Coaching beschäftigen kann. Das schafft für mich den perfekten Ausgleich ­– und funktioniert gleichzeitig auch für das Unternehmen super. Kreativ zu werden und die Prozesse von odc sinnstiftend und zukunftsträchtig mitzugestalten ist für mich eine tolle Möglichkeit über meinen Bereich hinaus zu schauen und meinen Horizont zu erweitern.

Und was gefällt Dir bei odc am meisten?
Meine Kollegen! Auf die habe ich mich (neben dem richtigen Schreibtisch) am meisten bei der Rückkehr ins Büro gefreut. Wir sind ein gutes Team, sowohl homogen als auch heterogen genug, um gut miteinander arbeiten zu können und sich gegenseitig zu inspirieren. Ich hatte hier schon nach wenigen Wochen das Gefühl dazuzugehören, nicht nur weil mir direkt großes Vertrauen in meine Arbeit entgegengebracht wurde, sondern gerade auch durch das großartige Team. Außerdem genieße ich es sehr, dass ich meinen Tag größtenteils selbst gestalten kann und mir eigeninitiativ überlegen kann, was dem Unternehmen einen Mehrwert gibt. Dadurch ist jeder Tag anders!

Was steht in Deinem Leben noch auf Deiner Bucketlist?
Einen Kindheitstraum auf meiner Bucketlist habe ich mir erst letztes Jahr erfüllt und war in meinem Fan-Pullover von früher bei einem Spice Girls Konzert! Ein weiterer Konzert-Traum wäre Lady Gaga in Las Vegas. Außerdem hätte ich Lust auf ein Yoga und Ayurveda Retreat auf Sri Lanka – Yoga begleitet mich immer wieder phasenweise, besonders Bikram-Yoga und aktive Yogaarten.

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