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#meetodc: Wai Yan So

Lösungen für die Probleme unserer Kunden finden und unser System verbessern: In diesem Interview erzählt uns Wai Yan alles über ihre Aufgaben als Software Engineer und was ihr am besten an der Arbeit bei odc gefällt.

Wer bist du?
Ich bin Wai Yan, 25 Jahre alt, aus Hongkong. Im Juli 2018 bin ich nach Deutschland gezogen und habe zunächst eine Weile in Berlin gelebt, bevor ich für meinen neuen Job als Software Engineer bei odc nach Hamburg gekommen bin. Ich habe mich sofort in die Stadt verliebt, weil sie mich an mein Zuhause erinnert. In meiner Freizeit entwickle ich gerne mobile Apps und Websites und arbeite auch an meinem Deutsch.

Wie bist du zur Logistik und zu odc gekommen?
Das ist eine ziemlich lange Geschichte, aber um es kurz zu machen: Als Kind, habe ich sehr gerne „One Piece“, einen Cartoon, der auf hoher See spielt, gelesen und geschaut. Deshalb habe ich mich nach meinem Informatikstudium für eine Stelle bei einem großen Schifffahrtsunternehmen in Hongkong entschieden. Während dieser Tätigkeit habe ich mit vielen Kunden aus Europa zusammengearbeitet und auch deutsche Kunden kennengelernt. Die Zusammenarbeit mit diesen hat mir sehr viel Spaß gemacht und deshalb habe ich mich auf der Suche nach einem neuen Job dann dafür entschieden, nach Deutschland zu kommen.

Letztes Jahr habe ich zuerst eine Teilzeitstelle in Berlin angenommen, war aber immer auf der Suche nach einer festen Stelle in einem kleineren Unternehmen, denn ich wollte mehr über den gesamten Prozess der Logistik erfahren, das große Ganze und die Hintergründe kennenlernen. Deshalb war ich sofort begeistert von der Stelle bei odc.

 Was sind deine Aufgaben als Software Engineer?
Ich arbeite hauptsächlich an den Schnittstellen zwischen unserer Plattform und den ERP-Systemen unserer Kunden. In der Regel erhalte ich meine Anforderungen vom zuständigen Product Owner als schriftliche Aufgabe. Der erste Schritt ist dann für mich, eine Lösung zu finden, wie wir die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden erfüllen können. Zum Beispiel durch die Entwicklung einer neuen Schnittstelle oder die Weiterentwicklung bereits bestehender Schnittstellen. In einem zweiten Schritt denke ich darüber nach, wie man diese Lösung programmieren und in unser System implementieren kann.

Was ist das Beste an deiner Arbeit?
Kein Tag ist gleich. Mir gefällt es, jeden Tag an neuen Herausforderungen zu arbeiten und die Lösung zu einem anderen Rätsel zu finden. So wird es nie langweilig.

Gibt es in deinem Arbeitsalltag etwas, das du gerne ändern würdest?
Ich arbeite hier erst seit drei Monaten, deshalb ist alles noch so neu und aufregend, dass ich nichts verpassen wollen würde.

Warum tust du, was du machst?
Am meisten motivieren mich die Menschen, mit denen ich tagtäglich zusammenarbeite. Ich wollte schon immer in einem jungen, offenen Unternehmen mit Menschen aus unterschiedlichsten Kulturen zusammenarbeiten. Jeder hier bringt so viele neue Ideen mit ein und ich freue mich immer, dass wir unser Wissen miteinander teilen.

Was sollte man mitbringen, um als Software Engineer zu arbeiten?
Viele Leute denken wahrscheinlich, dass es als Software Engineer vor allem darauf ankommt, technische Fähigkeiten zu haben. Ich denke aber, diese stehen eher an zweiter Stelle, denn technische Fähigkeiten kann man sich immer noch aneignen. Für mich ist Gelassenheit der Schlüssel, um ein guter Software Engineer zu werden.

Der Job kann ziemlich stressig sein, aber um die Probleme zu lösen, mit denen man im Arbeitsalltag konfrontiert wird, muss man in der Lage sein, erst einmal tief durchzuatmen und das Problem mit etwas Abstand zu betrachten. Nur so kann man seinen klaren Verstand nutzen, um das Problem zu analysieren und schließlich eine geeignete Lösung zu finden.

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